Aktuell


Bayreuth bekommt Prager Platz

In diesem Jahr feiert Bayreuth das 10jährige Jubiläum mit dem Stadtbezirk Prag 6. Dies war ein Grund für die SPD-Stadtratsfraktion zu beantragen, in Bayreuth einen Prager Platz aus der Taufe zu heben.

 

In enger Abstimmung mit den Prager Freunden wurde dieser nun zwischen Rotmainhalle und Rotmaincenter gefunden. Grund dafür ist unser Wochenmarkt, da jeden Samstag in Prag 6 ein sog. farmer market zeitgleich stattfindet.

Auf der Tagesordnung: Verbesserungen an der Wilhelminenaue und in St. Johannis

Auf Antrag von SPD-Stadtrat Halil Tasdelen kamen am 17. April Themen auf die Tagesordnung, die vor allem von Bewohnern des Stadtteils St. Johannis angemahnt worden waren: Der Nordeingang zur Wilhelminenaue von der Eremitagestraße aus und die Gestaltung des Altentrebgastplatzes als "Dorfmitte".

Der Radweg und die Wiese gegenüber dem Nordeingang wird als Parkplatz zweckentfremdet, weil es keine legalen Parkplätze gibt. Und der Stadtbus fährt vorbei. Verbesserung sind in Sicht.
Der Radweg und die Wiese gegenüber dem Nordeingang wird als Parkplatz zweckentfremdet, weil es keine legalen Parkplätze gibt. Und der Stadtbus fährt vorbei. Verbesserung sind in Sicht.
Der Altentrebgast in St. Johannis hat mit dem Bau des neuen Gemeindehauses noch mehr Bedeutung erhalten und sollte als als "Dorfmitte" aufgewertet werden.
Der Altentrebgast in St. Johannis hat mit dem Bau des neuen Gemeindehauses noch mehr Bedeutung erhalten und sollte als als "Dorfmitte" aufgewertet werden.

 

Die Themen waren wichtige Anliegen bei einem Bürgergespräch in St. Johannis und bei einem Rundgang im vergangenen Jahr. Der Bauausschuss empfahl nun mit deutlicher Mehrheit, den Wünschen weitgehend zu entsprechen, die den Nordeingang der Wilhelminenaue betreffen. Es ist für St. Johannis und andere Stadtteile der nächstliegende und bevorzugte Zugang. Dort sollen bald zehn "legale" Parkplätze entstehen. Auch die Haltestelle der Stadtbuslinie 303 (die es während der Landesgartenschau zeitweise gab) soll wieder eingerichtet werden.

 

Eine Neugestaltung des Altentrebgastplatzes fand man im Bauausschuss sinnvoll, das Thema wurde aber zurückgestellt. Die Stadtverwaltung soll dazu Vorschläge erarbeiten.

 

Öl ins Feuer

Nordbayerischer Kurier, 17.04.18
Nordbayerischer Kurier, 17.04.18

Eine Studie hat Bayreuth erfreulicherweise als besonders familienfreundliche Stadt hervorgehoben.  Der Redakteur Thorsten Gütling hatte dazu von Thomas Bauske, dem Fraktionsvorsitzenden der SPD im Stadtrat, eine Stellungnahme eingeholt.

Völlig unnötig wird die Aussage von Thomas Bauske im "Kurier" so dargestellt, als wollte er sie mit einem Seitenhieb gegen die Oberbürgermeisterin verbinden (s. unten).

 

Es ist bekannt, dass Thomas Bauske ein scharfer Kritiker der Politik unserer Oberbürgermeisterin ist. Und dass die Presse gerne über spannende Auseinandersetzungen berichtet, ist auch verständlich. Aber dass mit einem Pressebericht Öl ins Feuer gegossen wird, überrascht dann doch.

 



Anfrage Gütling und Antwort Bauske:

 

Haben Sie dazu eine Meinung und wenn ja, welche?

Es freut uns zu hören, dass Bayreuth im nationalen Vergleich so erfreulich abschneidet, wenngleich es bei manchen Punkten, wie Mietkosten und Wohnraum scheinbar andernorts vielleicht besser ist.

Wessen Erfolg ist diese Platzierung Ihrer Meinung nach?

Am Erfolg sehe ich viele beteiligt. Als AWO-Vorsitzender kann ich dies am Beispiel der Versorgung mit Kitaplätzen, Hortplätzen und Ganztagsschulen beurteilen: Hier ist es eine erfolgreiche Zusammenarbeit von Sozialverbänden bis Politik – von Kommune bis Bund.

So schreibt es Gütling im "Kurier":

 

Thomas Bauske, der Fraktionsvorsitzende der SPD im Stadtrat sagt, die Studie zeige, dass Bayreuth bei Mietkosten und Wohnraum noch Luft nach oben habe. Merk-Erbes alleiniges Verdienst sei das gute Abschneiden nicht. Daran seien viele beteiligt, „von Sozialverbänden bis Politik, von Kommune bis Bund“.



Grüne und Unabhängige folgen SPD-Vorschlag

Die Grünen und Unabhängigen haben jetzt einen Antrag eingebracht, dessen Inhalt deckungsgleich mit der Haushaltsrede des SPD-Fraktionsvorsitzenden ist. Anlass ist das Abbiegeverbot am Sendelbach für PKWs, damit der Rad- und Fußweg über den Ring sicherer wird.

Schlagzeile im Bayreuth-Teil des Nordbayerischen Kurier am 16.04.18
Schlagzeile im Bayreuth-Teil des Nordbayerischen Kurier am 16.04.18

Geschäftsleute und Anwohner haben zu Recht darauf hingewiesen, dass damit der Verkehrsknotenpunkt an der Kulmbacher Straße überlastet wird. Die Radfahrer und Fußgänger haben im Bereich der historischen Brücke schon jetzt Schwierigkeiten bei der Überquerung.

 

Deshalb sagte Thomas Bauske am 28.02.: "Ich bin den Bürgerinnen und Bürgern auch dankbar für ihre Einwände, dass sich die Situation in der Kulmbacher Straße verschärfen wird. Doch wir lösen das Problem nicht, indem wir jetzt wieder die Rolle rückwärts machen. […] wenn wir an die Radler und die Fußgänger denken und wir nun auf das Problem der Überquerung der Kulmbacher Straße hingewiesen werden, da gibt es hierfür natürlich auch eine Lösung. Und diese Lösung haben wir bereits an der Albrecht-Dürer-Straße, diese Lösung haben wir bereits an der Scheffelstraße und die bedeutet, wir müssen unter der historischen Brücke [an der Kulmbacher Straße] eine Unterführung machen als Rad- und Fußweg, so dass wir den Verkehrsknotenpunkt zwischen Auto, Rad und Fußgänger entzerren. Damit würden wir an dieser Stelle den Verkehr flüssiger leiten und sicherer gestalten." Im Anschluss an die Haushaltsverabschiedung gab es Gespräche mit der Stadtverwaltung, in der eine Prüfung ohne weiteren Antrag zugesichert wurde.

Das Frühlingsfest soll abgeschafft werden

Die Eröffnung des Frühlingsfestes 2018 - Nie wieder?
Die Eröffnung des Frühlingsfestes 2018 - Nie wieder?

In seltener Einmütigkeit sind alle Fraktionen des Stadtrats übereingekommen, das Frühlingsfest abzuschaffen. Hintergrund für eine kurzfristig anberaumte Sondersitzung war die Eröffnung des Bayreuther Frühlingsfestes am gestrigen 31.03. und die damit einhergehende Wetterverschlechterung. 

 

Seit Jahren beobachten die Stadträte, dass das Wetter in Bayreuth durch den Beginn des Frühlingsfestes drastisch schlechter wird. Meteorologische Aufzeichnungen der Fahrtenschreiber in den Stadtbussen belegen einen ursächlichen Zusammenhang zwischen den Emissionen des Festes und der Verschlechterung des Wetters.

 Nachträglicher Hinweis:

Man beachte das Datum

der Veröffentlichung!

Alle Verantwortlichen betonen, man habe es sich nicht leicht gemacht und das Für und Wider ausreichend abgewogen. Der Informationsfluss zwischen den Fraktionen war ausgezeichnet und alle Aufsichtsrats- und Zweckverbandsmitglieder haben ihr Fachwissen eingebracht. Auch die Oberbürgermeisterin unterstützt das Anliegen und und meint, damit leiste man einen erheblichen Beitrag zu ihrem Ziel, Bayreuth zur kinderfreundlichsten Stadt der Welt zu machen.

 

Der SPD-Fraktionsvorsitzende ist ausnahmsweise mit der Oberbürgermeisterin einer Meinung. „Auch unser Wahlkampfziel aus dem Jahr 2014 war ein schöneres Wetter für eine schönere Stadt. Wir können alle Schülerinnen und Schüler durch schöne Osterferien zufriedener und glücklicher machen“, erläutert Bauske, der auch Gymnasiallehrer ist.

 

Die CSU meint, nun müsse man in Bayreuth nicht mehr schwarz sehen, jedenfalls was den Frühlingsanfang betrifft. Die BG unterstützt ausdrücklich alles, was die Oberbürgermeisterin gesagt hat oder noch sagen wird. In der Stellungnahme der Grünen heißt es, man könne damit nachhaltig das Ziel einer Klimaverbesserung für Bayreuth erreichen. Natürlich haben sich auch die kleineren Fraktionen mit eigenen zustimmenden Verlautbarungen zu Wort gemeldet.

 

Der Süddeutsche Schaustellerverband, Sektion Franken, zeigte sich erleichtert: Man habe eh seit Jahren am Saisonauftakt nichts verdient. Zur Verwunderung aller Beteiligten trug lediglich bei, dass die Oberbürgermeisterin in ihrer ersten Stellungnahme den Antrag nicht nur begrüßte, sondern aufrichtig und ausdrücklich Thomas Bauske, den Vorsitzenden der SPD-Fraktion, für seine überaus nette Mitarbeit lobte.

 

Wie man hört, gibt es auch Überlegungen, die Festspiele wegen ihrer negativen Auswirkungen auf das Sommerwetter abzuschaffen oder zumindest erheblich zu verkürzen.

 


ÄLTERE BEITRÄGE:

Historisches Modell für die Modelleisenbahner

Der Modelleisenbahn Club e.V. öffnete anlässlich seines 50-jährigen Vereinsjubiläums an den drei Sonntagen im November und Dezember  die Türen der Clubräume in der Weiherstraße. Modellbahnfans konnten sich verschiedene Anlagen mit unterschiedlichen Spurweiten in Ruhe anschauen und bestaunen. Für alle Bayreutherinnen und Bayreuther war der originalgetreue Nachbau des Altstädter Bahnhofs ein sicheres Highlight.


mehr lesen

Parken am Klinkum: Leitung fährt nur auf Sicht

PRESSEERKLÄRUNG "Klinikumleitung fährt nur auf Sicht"

Im Nachgang zur Informationsveranstaltung der Klinikumleitung am 23.10. bleibt nur Folgendes hängen: Sie brachte leider keine wesentlich neuen Informationen. Zu begrüßen ist dieser Schritt der Informationsoffensive trotzdem. Es stellt sich aber die Frage, warum ein vom Pressesprecher vor 14 Tagen angekündigter Flyer, der an alle Haushalte am Roten Hügel, in Oberpreuschwitz und an die Stadträte gehen sollte, nie verteilt wurde. Dieser hätte den gleichen Effekt gehabt.

Jetzt hat man eher den Eindruck, das Klinikum mit Dr. Haun und OBin Merk-Erbe an der Spitze fährt nur auf Sicht. Keine Vorausschau. Keine Problemlösung. Keine konsequente Suche nach Alternativen.

mehr lesen

Bürger machen mobil gegen den Parkplatz am Klinikum

Um die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger zum Parkplatz am Klinikum unverfälscht zu erfahren, war

unser Fraktionsvorsitzender Thomas Bauske bei dem Treffen in der Preuschwitzer "Einkehr".

 

Im Verlauf des Abends wurde deutlich, dass die im Raum stehenden Fragen für alle Beteiligten deckungsgleich sind. Positiv war die Akzeptanz der Notwendigkeit von weiteren Parkmöglichkeiten für unser Krankenhaus, das auch größter in der Stadt Arbeitgeber ist.

mehr lesen

Neuer Ort der Begegnung in St. Johannis

Am 1. Oktober wurde das neue Gemeindehaus  der evang. Kirchengemeinde St. Johannis am Altentrebgastplatz 7 eingeweiht. Bei seinem Grußwort  zollte unser Fraktionsvorsitzender Thomas Bauske Pfarrerin Aschoff, Pfarrer Aschoff und dem gesamten Kirchenvorstand Respekt und Anerkennung für ihren Mut, das Bauvorhaben trotz aller Schwierigkeiten zu verwirklichen.

 

Bild: An das Paulus-Zitat über Glaube, Liebe, Hoffnung erinnern die drei Fenster des neuen Gemeindehauses.

mehr lesen

Die Arbeit des Stadtdirektors aufwerten und würdigen...

...möchte die SPD-Stadtratsfraktion zusammen mit CSU, FDP und JB. Mit einem gemeinsamen Antrag wollen wir erreichen, dass Stadtdirektor Ulrich Pfeifer für die Periode von fünf Jahren zum "berufsmäßigen" Stadtrat gewählt wird. Damit würde er der Stadtverwaltung über die Pensionsgrenze hinaus zur Verfügung stehen - was sinnvoll wäre, weil ja in den nächsten Jahren noch weitere personelle Veränderungen an der Spitze der Stadtverwaltung anstehen. "Das sind zu viele wichtige Personalentscheidungen gleich zu Beginn für einen nach der Kommunalwahl im Frühjahr 2020 verjüngten Stadtrat und neuem Oberbürgermeister", findet der Vorsitzende der SPD-Fraktion, Thomas Bauske. Außerdem würde Pfeifer Rederecht bei den Sitzungen erhalten und könnte seine anerkannten Kompetenzen besser einbringen.

mehr lesen

Für Europa!

Am Sonntag, den 9. April um 14 Uhr wieder am La-Spezia-Platz!

 

Unten: Facebook-Beitrag und Bilder von der ersten Veranstaltung am 2. April.

mehr lesen 0 Kommentare

Weitere Beiträge: